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Der Unterschied

Was summt denn da?

Die Wespe

Die häufigsten Besucher am Essenstisch sind Wespen. Als lästig gelten vor allem die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe.

Typisch für diese zwei Unter-Arten sind die auffälligen schwarz-gelben Warnfarben und ihre weitgehend haarlose Oberfläche.

Ihr Körper ist ein drei Abschnitte aufgeteilt. Brust und Hinterleib trennt die berühmte Wespentaille. An ihrem Kopf finden sich Beißwerkzeuge, um Nahrung zerteilen zu können.

Im August erreicht das Wespen-Volk sein Populations-Maximum. Danach beginnen die Hautflügler durch Nahrungsmangel und sinkende Temperaturen zu sterben - bis in den Spätherbst hinein.

Die Wespe

Die Biene

Meist kleiner als Wespen - dafür um einiges behaarter ist die Biene.

Der Körperbau der Bienen ist außerdem deutlich dicker, unbeweglicher und bräunlich eingefärbt.

Bienen interessieren sich in der Regel auch nicht für unser Essen, sondern für den Pollen und Nektar unserer Balkon - und Gartenpflanzen.

Deshalb verfügen Bienen auch über einen Saugrüssel, über den sie den süßen Nektar aus den Blüten schlürfen können.

Biene auf einem Gänseblümchen

Die Hummel

Die Hummel ist mit ihrem starken Pelz und ihrer runden Körperform am leichtesten von den anderen schwarz-gelben Flug-Insekten zu unterscheiden.

Oft hörst du die Hummel bereits umher schwirren, bevor du sie überhaupt entdeckst. Denn das laute Brummen ist sehr markant für die Wildbienen-Art.

Dass Hummeln nicht stechen können, ist im Übrigen ein Irrtum. Die Weibchen können bei Bedrohung zustechen.

Im Herbst stirbt das ganze Volk - bis auf die Jungkönigin, die ein neues gründet.

Die Hummel

Die Hornisse

Sie sehen den Wespen verblüffend ähnlich und das nicht ohne Grund: Bei Hornissen handelt es sich um eine große Wespen-Art mit meist rot-braunem Kopf.

Im Gegensatz zu den meist deutlich kleineren Verwandten interessieren sich Hornissen in der Regel nicht für unseren gedeckten Frühstücks-Tisch. Sie ernähren sich von anderen Insekten.

Die Riesen-Wespen sind aber gegenüber Menschen deutlich scheuer als andere Insekten - ihr aggressives Image ist damit unbegründet. Als einzige Wespen-Art sind die Hornissen aber auch bei Nacht aktiv.

Zwischen Mitte August und Mitte September erreicht die Hornissen-Population in Deutschland ihren Höhepunkt.

Die Hornisse
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